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Viel gelernt: Jetzt ist der Erfolg da

Bei einer Abschlussfeier an der Staatlichen Berufsschule wurden 161 Schüler der Fachklassen Industriemechaniker, Feinmechaniker sowie Metallbau- und Anlagenmechaniker entlassen. Die besten Schüler bekommen durch Landrat Josef Neiderhell noch den Staatspreis 2012 überreicht.

Bad Aibling - Nach einer dreieinhalbjährigen, vielseitigen und gründlichen Ausbildung haben die 161 Schüler erfolgreich ihre Facharbeiterprüfung abgelegt. Mit ihren Lehrern, Meistern und Ausbildern der Schule und Firmen sowie Obermeistern der Innung und Eltern wurde die Zeugnisübergabe gefeiert.

Nach der musikalischen Einleitung der hauseigenen Musiker begrüßte der stellvertretende Schulleiter Studiendirektor Wilhelm Linke die Festteilnehmer. Dass sich unter ihnen mehr als 20 Meister befanden, wertete er als ein Zeichen der Verbundenheit mit der Schule. Schulleiter Oberstudiendirektor Anton Seitz erinnerte an die Schulzeit der Berufsschüler, die sie drei Jahre lang bei den Berufsschulen Rosenheim 1 oder Traunstein und das letzte halbe Jahr in Bad Aibling absolvierten: "Ihr habt wirklich was getan, habt um euren Erfolg gekämpft - jetzt ist er da."

Von den 161 Absolventen gehörten 45 der Fachklasse Industriemechaniker, 47 der Fachklasse Feinwerkmechaniker, 33 der Fachklasse Metallbau und zum ersten Mal 36 Schüler der Fachklasse Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung und Klimatechnik an. Den erreichten Notendurchschnitt von 2,65 bezeichnete Seitz als hervorragend. Die Note sehr gut erreichten zehn, gut 55, befriedigend 66 und ausreichend 24, nur zwei erhielten die Note "mangelhaft".

Eine besondere Bedeutung hat für Seitz, dass 38 Schüler zusätzlich die Voraussetzungen für den mittleren Bildungsabschluss erreicht haben. Dass diese Leistungen möglich sind, führte der Schulleiter auf die guten Bedingungen an der Berufsschule zurück.

Dank sagte Seitz dem Landkreis als Sachaufwandsträger. Den Technikern standen hochwertige, teure Systeme zur Verfügung. Worte des Dankes waren auch für die Ausbilder, die Innungen, die IHK und die Mitglieder in den Prüfungsausschüssen zu hören. Auch das vertrauensvolle Zusammenarbeiten mit den Eltern habe laut Seitz zum Erfolg beigetragen.

Die nun zum Kreis der Ehemaligen gehörenden Schüler bat Seitz darum, ihre positiven Erfahrungen weiterzugeben, Freunde der Schule zu bleiben und den Ruf der Schule, Lehrer und Ausbildungsfirmen in der Öffentlichkeit zu vertiefen.

Dass die Schüler ohne großes Murren oder Diskussionen Einschränkungen wegen der umfangreichen Baumaßnahmen auf dem großen Areal der Berufsschule hingenommen haben, lobte Fachbetreuer Studiendirektor Siegfried Schirk. Er sprach von der Verfügbarkeit von Technik auf höchstem Niveau und nannte eine Reihe von hochtechnischen, computergesteuerten Geräten und Maschinen, die den Absolventen während ihrer Lehrzeit in der Schule zur Verfügung standen. "Unsere Schule ist vermutlich die best ausgestattete Schule Bayerns, vielleicht Europas, und was den Metallbau betrifft, können wir mit den meisten Metallbaubetrieben fertigungstechnisch mithalten", so Schirk.

Die schulische Ausbildung bezeichnete der Obermeister der Metall-Innung, Christian Albersinger, als gute Grundlage für den Beruf. Dank sagte er der Schule für die gute Ausbildungsmöglichkeit.
Höhepunkt der Feier war die Ehrung der zehn Klassenbesten. Mit der makellosen Note 1,0 wurden Michaela Jäger (Kathrein Werk Rosenheim), Stefan Fischer (J. Fischer Frasdorf) und Christian Leitner (Staudacher GmbH Rohrdorf) geehrt. Neben ihrem Schulzeugnis wurde den besten Schülern auch ein Abdruck des Staatspreises 2012 übergeben. Die Staatspreise für die 16 besten Absolventen werden von Landrat Josef Neiderhell bei einer gesonderten Feier übergeben.

Text: Gilg, Mangfallbote, 6.2.2012

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