BSAIB Berufsschule Bad Aibling

Artikel aus dem OVB zur Verabschiedung des BERUFSSCHULDIREKTORS ANTON SEITZ IN DEN RUHESTAND vom 25.07.16

 

 

 

Zu einem „besonderen Tag“ hieß der stellvertretende Leiter der Staatl. Berufsschule Bad Aibling, Jürgen Ersing, rund 140 Gäste in der Mensa willkommen – zur Verabschiedung des Schulleiters Anton Seitz nach 35 Dienstjahren.

 

Bad Aibling –  Der Leitende Regierungsschuldirektor Michael Waidhauser ging als Vertreter der Regierung von Oberbayern in seiner Ansprache zunächst auf den beruflichen Werdegang des scheidenden Schulleiters ein, der nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher und dem Besuch der Berufsaufbauschule Traunstein und der Berufsoberschule München von 1975 bis 1979 sein Studium des Höheren Lehramtes absolvierte.

Nach Einsätzen in Passau und Weilheim begann er 1981 seine Tätigkeit an der Aiblinger Berufsschule, die er seit 2008 leitete. Der Regierungsvertreter schilderte Anton Seitz als ruhig, besonnen, souverän und gelassen. Er hob zudem vor den Gästen, darunter Landrat Wolfgang Berthaler, die Leiterin der Agentur für Arbeit Rosenheim, Dr. Nicole Cujai, die Bezirksräte Josef Bichler und Sebastian Friesinger, Bürgermeister Felix Schwaller und Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots, die Entwicklung der Aiblinger Berufsschule zum Kompetenzzentrum und ihre Förderung durch die Landräte Dr. Max Gimple, Josef Neider hell und Wolfgang Berthaler hervor.

„Ihre technische Ausstattung spiegelt die betriebliche Realität wider“, konstatierte er. „Anton Seitz war als Chef ein Vorbild und gab dem Lehrerkollegium Raum für eigene Ideen“, attestierte er des Weiteren. Abschließend stellte er Johann Strauss als Nachfolger vor.

 

Johann Strauss ist der Nachfolger

 

„Die Investitionen in die Schule sind das Kapital für die Zukunft“, betonte Landrat Wolfgang Berthaler. Er wies auf die „beinahe Vollbeschäftigung“ im Landkreis hin: „Da spielen wir in der Champions League mit“, stellte er fest und hob zudem den „großen Schulort Bad Aibling“ hervor. Seitz habe den Umbau der Berufsschullandschaft miterlebt und die Umgestaltung der Schule in verantwortlicher Position mitgetragen. „Lernen lohnt sich“ ist sein Credo“, erklärte er. Johann Strauss wünschte er als neuem Schulleiter alles Gute und merkte schmunzelnd an: „Vielleicht spielt die Schulmusi künftig zum Auftakt immer einen Walzer.“

Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller gratulierte dem scheidenden Schulleiter zu seiner Lebensleistung und fügte hinzu: „Die Aiblinger Berufschule ragt aus der Schullandschaft hervor“. Im Namen des Lehrerkollegiums ließ Christopher Gierke die Dienstzeit von Seitz Revue passieren und präsentierte unter anderem ein Foto der alten Berufsschule mit dem „jungen Anton Seitz“ darauf. „Er hat mit Unterstützung durch die Landräte die Schule zu dem gemacht, was sie heute ist“, stellte er heraus. Als Geschenk überreichte er ein von allen Lehrkräften signiertes, aktuelles Luftbild der Schule.

 

Kreishandwerksmeister Gerhard Schloots hob das Verständnis von Seitz für das Handwerk hervor – er habe vielen Jugendlichen eine Perspektive gegeben. „Sie hinterlassen Ihrem Nachfolger „a gmahde Wiesn“, unterstrich er. Als Geschenk übergab er dem passionierten Jäger eine Schützenscheibe.

Als „Leiter einer herausragenden Schule“ beschrieb IHK-Geschäftsführer Wolfgang Janhsen den scheidenden Direktor. „Sie haben sich über Jahrzehnte der Herausforderung hervorragend gestellt einschließlich der Flüchtlingsproblematik“, lobte er.

 

In seinem Schlusswort bekannte Seitz selbst: „Irgendwann kommen die Emotionen und jetzt sind sie da.“ Er dankte allen internen und externen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und räumte ein, dass er mit Lob bisweilen etwas sparsam umgegangen sei. Der bayerische Ausspruch „Ned gschimpft, is globt gnua“ sei auch für ihn ein kleiner Leitspruch gewesen. Er überreichte als sein Abschiedsgeschenk an Gerhard Schloots zur Weitergabe an die Stiftung Attl ein vom Zimmerer-Bereich gefertigtes Schachspiel.

Musikalisch flott umrahmt wurde die Veranstaltung von der „Schulmusi“, bestehend aus den Lehrkräften Rudolf Ritter und Josef Staber und Musikern der „Jungen Riederingern“. bjn

 

 Quelle: http://www.ovb-online.de/rosenheim/bad-aibling/gmahde-wiesn-nachfolger-6605758.html




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